VMWare Server 2.X stürzt und CentOs 5.4 ab – Glibc Problem

Derzeit besteht eine große Inkompatiblität der aktuelleren Glibc Versionen von CentOs 5.4 in Verbindung mit VMWare Server 2.x.

Folge sind ständige Abstürze des vmware-hostd Prozesses so das auch die virtuellen Maschinen mit abstürzen. In den Logs ist nur

Worker#0| Child process 24539 failed to dump core (status 0x6).

Worker#0| Core dump limit is 0 KB.

Worker#0| Unexpected signal: 6.

[msg.log.error.unrecoverable] VMware Server unrecoverable error: (vmx)
vmx| Unexpected signal: 6.

zu finden.

Hierfür gibt es aber eine einfache Lösung. Wir werden mit folgenden Anleitung einfach eine ältere Glibc aus dem CentOs 5.3 Repository in VMWare einbinden. Der Server selbst arbeitet aber weiterhin mit der aktuellen Version, somit entstehen mit dieser Lösung auch keinerlei Sicherheitsprobleme.

— ANLEITUNG Fix VMWare CentOs Glibc Problem (für CentOs 5.x 64 Bit Systeme):

1. Login als Root per SSH auf den Hostserver

2.  folgende Befehle als Root ausführen:

mkdir /usr/lib/vmware/lib/libc.so.6
cd /tmp
mkdir tmp
cd tmp
wget http://vault.centos.org/5.3/os/x86_64/CentOS/glibc-2.5-34.x86_64.rpm
rpm2cpio glibc-2.5-34.x86_64.rpm | cpio -ivd
mv lib64/libc-2.5.so /usr/lib/vmware/lib/libc.so.6/libc.so.6

3. Danach die Datei „/usr/sbin/vmware-hostd“ mit einem beliebigen Editor bearbeiten, z.B. mit dem Midnight Commander (yum install mc):

mcedit /usr/sbin/vmware-hostd

4. In diese Datei vor die letzte Zeile am Ende der Datei folgendes einfügen und die Datei danach speichern:

export LD_LIBRARY_PATH=/usr/lib/vmware/lib/libc.so.6:$LD_LIBRARY_PATH

5. Zum Schluss jetzt noch den VMWare Dienst neu starten:

/etc/init.d/vmware-mgmt restart

FERTIG, ich wünsche viel Spaß mit der jetzt stabil arbeitenden VMWare 2.x Version.

kostenloser Server während Start neuer VPS Tarife bei VCServer Network

Die bereits seid dem Jahr 1999 im Webhosting- & Server-Bereich erfolgreich tätige Firma VCServer Network GbR hat die Tarifstruktur im Bereich virtuelle Server vollständig überarbeitet.

Wie uns der Pressesprecher von VCServer Network mitteilt, wurden sämtliche VPS Tarife überarbeitet um den aktuellen Leistungsanforderungen von Servern gerecht zu werden.

Dabei hat der Anbieter die Leistungen (CPU, Ram, Speicherplatz) zum Teil um das dreifache erhöht ohne die Preise anzuheben. Auch wurde der enthaltene Traffic bei allen VPS Tarifen auf 5000 GB angehoben.

Für diese Erweiterung hat VCServer Network die komplette Serverfarm mit neuen DELL PowerEdge R710 Servern ersetzt, welche im vergleich zu den vorher eingesetzten DELL PowerEdge 2900 Servern um das 8 fache an Mehrleistung bieten.

Wir uns der Anbieter bestätigte kommen aber nicht nur Neukunden in den Genuss der neuen Leistungswerte. Im laufe der nächsten 6 Wochen werden auch nach und nach alle Bestandskunden die neuen Leistungswerte erhalten.

Als Einführungsangebot der neuen Tarife bietet VCServer Network alle Linux VPS bis zum 28.02.2010 kostenfrei an. Somit berechnet der Anbieter alle aktuell bestellten Server erst ab dem 01.03.2010 und bietet so die Möglichkeit die Server bis zu 24 Tage kostenfrei zu testen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Anbieters unter

http://www.vc-server.de/64-0-Linux+VPS-Server.html

Sicherheitslücke in Linux Kernel ermöglich DoS-Attacke

Nach einem Bericht von Secunia existiert die Sicherheitslücke in allen Versionen des Linux Kernel nach Version 2.6.17-rc1. In der Funktion „dccp_setsockopt_change()“ (Datei: „net/dccp/proto.c“) tritt unter bestimmten Umständen ein Integer-basierter Überlauffehler auf, der eine Kernel Panik auslösen kann und damit zum Absturz des betroffenen Systems führt. Lokale Angreifer können so diese Sicherheitslücke für eine DoS-Attacke gegen ein betroffenes System ausnutzen. Die Sicherheitslücke wurde im GIT Repository des Linux Kernel bereits geschlossen. Ich empfehle jedem der diesen Kernel einsetzt ein Update auf den aktuellsten Kernel durchzuführen.

Zend Optimizer installieren

 

Der Zend Optimizer ist ein Beschleuniger für PHP-Skripte. Dies verbessert zum einen die Performance von vielen PHP Skripten und senkt auch die von PHP Skripten entstehende Serverlast.

Zusätzlich dazu gibt es Skripte welche mit Zend verschlüsselt sind. Diese können nur genutzt werden, wenn der Zend Optimizer installiert ist.

  1. Loggen Sie sich als Root per SSH auf Ihren Server ein
  2. Führen Sie folgenden Befehl aus:
    Zitat:
    /scripts/installzendopt
  3. Folgenden Sie den Anweisungen des Skriptes

häufig benötigte Linux-Shell Grundbefehle

 

Wir haben Ihnen hier eine kleine Liste der häufig benötigten Linuxshell Grundbefehle zusammengestellt.

TIP: Die meisten Befehle können mit dem Parameter

Zitat:
–help

aufgerufen werden. Es werden Ihnen dort dann in Kurzform alle möglichen Parameter des Befehls erklärt.

cat

cat zeigt den Inhalt von Textdateien an.

Zitat:
cat ./DATEINAME

cd – Verzeichnis wechseln

Mit dem cd Befehl können Sie das aktuelle Arbeitsverzeichnis wechseln.

Zitat:
cd /VERZEICHNISNAME

chmod – Datei/Verzeichnisrechte setzen

Mit dem Befehl CHMOD können Sie die Rechte von Verzeichnissen und Dateien festlegen.

Zitat:
chmod 755 ./DATEINAME

Die häufigsten CHMODS im Überblick:

777 = Benutzer, Gruppe und sonsten dürfen alles
775 = Lese- und Ausführbar-Recht für alle, Schreibrecht nur für Benutzer und Gruppe
666 = Lese- und Schreib-Recht für alle
664 = Lese-Recht für alle, Schreib-Recht für Benutzer und Gruppe
644 = Lese-Recht für alle, Schreib-Recht nur für Benutzer

chown – Inhaber ändern

Mit diesem Befehl können Sie den Inhaber sowie die Gruppe einer Datei festlegen.

Zitat:
chown root:nobody ./test.txt

In diesem Beispiel wird bei der Datei test.txt der Inhaber als „root“ und die Gruppe als „nobody“ gesetzt.

cp – Dateien kopieren

Zitat:
cp ./test.txt /home/test.txt

In diesem Beispiel wird eine vorhandene test.txt Datei vom aktuellen Verzeichnis in das /home/ Verzeichnis kopiert.

df – Speicherplatzübersicht

Zitat:
df -h

Dieser Befehl zeigt den verfügbaren Speicherplatz aller vorhandenen Laufwerke an.

dir – Inhalte von Verzeichnissen anzeigen

Zitat:
dir -lh

Liestet den Inhalt des aktuellen Verzeichnisses ausführlich mit allen Dateien, dessen Rechten, Größe, Erstellungsdatum … auf

du – Speicherplatzverbrauch eines Verzeichnisses

Zitat:
du -h

Sie erhalten eine Übersicht des Speicherplatzverbrauches des aktuellen Verzeichnisses und dessen Unterverzeichnisse.

find Dateien suchen

Mit find können Sie schnell komplexe Verzeichnisse nach Dateien durchsuchen.

Zitat:
find SUCHWORT

grep – Dateien durchsuchen

Dieser Befehl durchsucht Textdateien nach Wörtern.

Zitat:
grep SUCHWORT ./DATEINAME

gzip – Dateien de- / komprimieren

Zitat:
gzip ./archiv.tar

Komprimiert das Tar-Archiv „archiv.tar“

Zitat:
gzip -d ./archiv.tar.gz

Dekomprimiert das Archiv „archiv.tar.gz“

mkdir – Verzeichnis erstellen

Zitat:
mkdir /test

Hier wird ein Verzeichnis mit Namen „test“ angelegt.

netstat – Netzwerkverbindungen anzeigen

Zitat:
netstat -an

Dieser Befehl zeigt Ihnen alle Netzwerkverbindungen Ihres Servers mit Quell- und Ziel-IP sowie dessen genutzer Port.

rm – Dateien löschen

Zitat:
rm ./DATEINAME

rmdir – leere Verzeichnisse löschen

Zitat:
rm ./VERZEICHNIS

shutdown – Server rebooten und herunterfahren

Zitat:
shutdown -r now

Rebootet den Server

Zitat:
shutdown -h now

Fährt den Server herunter und schaltet diesen aus.

tail

tail arbeitet ähnlich wie cat, aber zeigt immer nur das Ende einer Datei an.Dies ist hilfreich wenn Sie zum Beispiel eine Log-Datei beobachten möchten.

Zitat:
tail /var/log/messages

Zeigt die letzten 20 Zeilen der messages Logdatei an

Zitat:
tail -f /var/log/messages

Zeigt immer die letzten Zeilen der Datei an und beobachtet diese so lange weiter, bis der Prozess mit einem <strg>+C beendet wird.

tar – Dateien Archivieren

Zitat:
tar -xf ./archiv.tar

Entpackt das Archiv „archiv.tar“ im aktuellen Verzeichnis

Zitat:
tar -tvf archiv.tar

Zeigt den Inhalt des Archives „archiv.tar“ ausführlich an

Zitat:
tar -cf archiv.tar ./DATEI1 ./DATEI2

Erstellt im aktuellen Verzeichnis ein Archiv mit Namen „archiv.tar“ und fügt in dieses die 2 Dateien ein.

Zitat:
tar -cf archiv.tar ./*

Erstellt im aktuellen Verzeichnis ein Archiv mit Namen „archiv.tar“ und fügt in dieses alle Dateien und Unterzeichnisse des aktuellen Verzeichnisses ein.

top – Prozessübersicht

Der Befehl top liefert Ihnen eine Echtzeitübersicht der laufenden Prozesse, deren verursachende Last, Laufzeit und Prozessnummer. Zusätzlich dazu sehen Sie wichtige Informationen Ihres Systems wie z.B. Ram- und CPU-Auslastung, Uptime, Serverload uvm…

touch – Dateien anlegen

Mit touch können Sie leere Dateien erstellen.

Zitat:
touch test.txt

In diesem Beispiel wird eine leere Datei mit Namen test.txt im aktuellen Verzeichnis angelegt.

passwd – Kennwort ändern

Zitat:
passwd BENUTZERNAME

vi – Texteditor

vi ist ein textbasierter Editor, mit dem Sie schnell und einfach Dateien bearbeiten können.

Zitat:
vi ./DATEINAME

Quota-Anzeige von CPanel reparieren

Sollte der Speicherplatzverbrauch (Quota) bei einem oder mehreren Kunden einmal nicht korrekt ausgegeben werden, dann liegt ein Fehler im Quota vor.

Dies können Sie wie folgt beheben:

  1. Loggen Sie sich als Root per SSH auf Ihren Server ein
  2. Führen Sie dort den folgenden Befehl aus:
    Zitat:
    /scripts/fixquotas
  3. Nach dem Durchlauf dieses Skriptes sollte die Speicherplatzanzeige wieder stimmen.

Quota Kontrollieren:

  1. Schauen Sie bei einem Kunden den aktuellen Speicherverbrauch an
  2. Loggen Sie sich nun als Root per SSH auf den Server ein
  3. Wechseln Sie in das Home-Verzeichnis Ihres Kunden:
    Zitat:
    cd /home/BENUTZERNAME
  4. Führen Sie dort nun folgenden Befehl aus:
    Zitat:
    du -h

Es wird Ihnen nun eine genaue Anzeige des verbrauchten Speicherplatzes dieses Kunden angezeigt. Sie können diesen Wert nun mit der Angabe von CPanel vergleichen. Bitte beachten Sie das dieser Wert keine MySql-Datenbanken enthält.